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Ergonomie im Büro schont den Rücken
Stundenlanges Starren auf einen Bildschirm und langes Sitzen in immer gleicher Körperhaltung beansprucht die Gesundheit. Wer seinen Büro-Arbeitsplatz ergonomisch einrichtet, hilft Gesundheitsschäden zu vermeiden. Ergonomie ist die Wissenschaft von den körperlichen Leistungsmöglichkeiten und Leistungsgrenzen des arbeitenden Menschen. Untersucht wird dabei auch, wie der Mensch und seine Arbeitsbedingungen am besten zueinander passen.
Zu einem ergonomischen Arbeitsplatz im Büro gehört zum Beispiel ein Computermonitor mit hoher Auflösung, eine einwandfreie Beleuchtung ohne Reflexion, der richtige Abstand zum Bildschirm und das richtige Raumklima. Wichtig ist auch, Tische und Stühle an die Nutzer anzupassen. Ein Bürostuhl sollte auf die Körperproportionen desjenigen abgestimmt sein, der darauf sitzt, erklärt die AOK. Der Bürostuhl sollte fest auf fünf Rollen stehen, einfach verstellbar sein und nicht wackeln. Die Rückenlehne soll die natürliche Form der Wirbelsäule beim Sitzen unterstützen - besonders auch den unteren und mittleren Bereich der Wirbelsäule. Der vordere Teil der Sitzfläche sollte gerundet und gut gepolstert sein. So vermeidet man, dass die Blutzirkulation in den Beinen gestört wird. Wichtig ist aber auch, auf ausreichende Beinfreiheit und genügend Bewegungsspielraum zu achten.
Wer immer in gleicher Haltung auf seinem Stuhl sitzt, belastet die Wirbelsäule einseitig. "Dynamisches Sitzen" kann solche einseitigen Belastungen vermeiden. Das heißt, dass die Position immer wieder verändert wird. Durch seine Konstruktion sorgt der richtige Stuhl dafür, dass man sich auf ihm immer wieder bewegen kann, zum Beispiel mal in vorderer Sitzhaltung oder auch mal zurückgelehnt. Ausgiebiges Testen ist vor dem Kauf unbedingt angesagt.




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