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Die neue Fackellilie „Flamenco“
Ihren botanischen Namen erhielt die Fackellilie zu Ehren des Erfurter Botanikers Kniphof. Die meisten Arten stammen aus südafrikanischen Provinzen, einigen bis hinauf nach Ostafrika und Abessinien. Im Juni beginnt die Kniphofia tuckii zu blühen, ihre hellroten Knospen entfalten sich nach und nach zu einem Blütenstand von schönem Gelb.
Sie ist winterhärter als andere. Von Juli bis in den Herbst blüht K. macowanii mit hell orangeroten Blüten, die später orangegelb werden. Danach folgt K. galpinii von September bis Oktober. Sie sollte vor starkem Frost und mit Klarsichtfolie gegen Nässe geschützt werden. Im Winter blüht K. foliosa im Blumentopf mit 12 bis 18 cm langen Trauben in lebhaften Orange.
Die bekannteste Art im Garten ist K. uvaria, über 1 m hoch mit schwerrförmigen, graugrünen Blättern und kräftigem, zylindrischen Schaft, auf dem eine dichte Blütendolde aus korallroten, zur Spitze hin grünlichgelben Blüten steht. Sie blüht von Juni bis August. Als ein- bis mehrjährige Neuheit präsentiert sich die Sorte „Flamenco“ in verschiedenen Gelbtönen, Orange und Rot. Sie wird von Februar bis April ausgesät, keimt bei 18 bis 25 °C in zwei bis drei Wochen und wird ohne zu pikieren ab Ende April auf 15 bis 20 cm ausgepflanzt.
Die Gartenformen sind in Wuchs und Farben abwechslungsreich, einige als Erbteil von K. galpinii in warmer Lage und gutem Boden frosthart. Die Erde soll kräftig und durchlässig sein, der Standort sonnig und in der Nähre einer Wasserstelle. Bei Trockenheit muss viel gegossen werden. Schon bei der Anzucht muss man sie mit Vlies oder Folie gegen Sonneneinstrahlung und vor Austrocknung schützen. Außerdem haben sie einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Aus Grundsprossen lässt sich Nachwuchs heranziehen. Nach dem ersten Frost schneidet man die Blätter auf 30 cm zurück.




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