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Fassaden-Anstrich selbst gemacht
Nicht nur die Innenwände benötigen von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich, auch die Fassade eines Hauses - sofern sie nicht aus Klinker besteht - wird mit den Jahren unansehnlich und muss gestrichen werden.
Dabei sollte auf einige Punkte geachtet werden, damit der neue Anstrich auch wieder einige Jahre hält. Am Anfang der Arbeiten steht die gründliche Untersuchung der Fassade. Ist der alte Anstrich lose und blättert ab? Bröckelt gar der Putz? Dann muss unter Umständen zunächst der Maurer ran, um Risse und andere schadhafte Stellen zu beseitigen.
Nach der Besichtigung geht es an die Vorbehandlung. Mit einem Hochdruckreiniger wird die Fassade gesäubert, und auch durch Dreck versteckte Risse werden sichtbar. Dann ist die Zeit für die Grundierung gekommen. Prüfen Sie mit einem Probeaufstrich, ob der Fassadengrund einzieht. Gegebenenfalls können Sie ihn bis zu einem maximalen Verhältnis von 1:1 mit Wasser verdünnen. Tragen Sie den Fassadengrund nur einmal satt mit einer Deckenbürste auf. Er darf nach der Trocknung nicht glänzend auf der Oberfläche stehen bleiben, da sonst der Anstrich nicht haftet.
Nachdem alle Vorarbeiten beendet sind, kann jetzt mit dem Endanstrich mit der Fassadenfarbe begonnen werden. Grundsätzlich zu empfehlen ist ein Voranstrich für ein gleichmäßiges Ergebnis. Dazu die Fassadenfarbe verdünnen, je zehn Liter Farbe einen halben Liter Wasser hinzugeben.
Die Farbe nach Möglichkeit nur mit einem hochwertigen Fassadenroller auftragen für eine gleichmäßige Oberfläche. Bei stark strukturierten Putzen sollte ein gepolsterter Roller verwendet werden. Der Farbauftrag mit dem Pinsel ist nur für Ecken und Kanten sinnvoll. Denn bei stark strukturierten Flächen führt der Pinselauftrag zum Einschlämmen der Fläche und nach der Trocknung zur Rissbildung.




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