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Heizungsmodernisierung: Energieeffizienz verbessern
Entscheidend für die Beurteilung der Effizienz einer Heizungsanlage ist der Nutzungsgrad, in dem die Abgasverluste, die Abstrahlung des Kessels, die Stillstandsverluste in den Betriebspausen und gegebenenfalls auch Teillastbetriebe berücksichtigt werden.
Der Nutzungsgrad bezeichnet also das Verhältnis der gewonnenen Heizwärme zur eingesetzten Brennstoffmenge innerhalb eines Zeitraums. Er wird vom Wärmebedarf bestimmt. Da dieser je nach Jahreszeit stark schwankt, wird als Zeitraum meistens ein Jahr gewählt. Man spricht dann vom Jahresnutzungsgrad. Die übliche Form der Heizungsmodernisierung ist der Austausch eines alten Heizkessels mit hohem Energieverlust gegen einen neuen Niedertemperatur- oder Brennwertkessel. Bevorzugt wird der Brennwertkessel, weil der eingesetzte Brennstoff durch die Brennwerttechnik besonders effizient genutzt wird. Brennwertkessel nutzen den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig. Brennwertgeräte kühlen den in den Abgasen enthaltenen Wasserdampf ab und nutzen zusätzlich die dabei frei werdende Wärme. Brennwertkessel haben deshalb sehr geringe Abgasverluste. Außerdem sind sie in der Lage, ihre Leistung dem Wärmebedarf anzupassen und erreichen dadurch sehr hohe Nutzungsgrade. Sie verbrauchen bis zu 12 Prozent weniger Brennstoff als moderne Niedertemperaturkessel und bis zu 40 Prozent weniger als veraltete Standardkessel. Brennwertkessel sind besonders sparsam und emissionsarm.




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